Filming Fish and Fishing Film: (Filmische) Experimentalanordnungen bei Jean Epstein und Karen Barad

##plugins.themes.bootstrap3.article.main##

Ulrike Wirth

Abstract

Im Zentrum meiner medienphilosophischen Reflexion steht das Aufzeigen von Verbindungslinien zwischen dem Regisseur und Filmtheoretiker Jean Epstein und der Wissenschaftsphilosophin Karen Barad. Nicht nur kann mit Jean Epstein, der sich sowohl in seinen theoretischen Schriften wie in seinen Filmen primär dem Ozean und dessen Bewegungen zuwandte, Filmen und Fischen als verwandte Tätigkeiten gedacht werden, bemerkenswert ist seine Philosophie des Films insbesondere hinsichtlich der Parallelen, die diese zu rezenten, ereignistheoretischen Modellen aufweist. So findet Karen Barads Definition von Apparaten als Grenzen herstellende und materiell-diskursive Praktiken ihr Echo in Epsteins Idee einer filmischen Experimentalanordnung. Und wenn Barad das Phänomen als kleinste ontologische Einheit bestimmt und auf der Ununterscheidbarkeit von Körpern und Umgebung insistiert, argumentiert sie beinahe wie eine französische Filmtheoretikerin der 1920er Jahre.

##plugins.themes.bootstrap3.article.details##

Rubrik
Artikel