The Art of the Title? Das kleine Serienintro im Spannungsfeld zeitlicher Beschränkung, ästhetischer Möglichkeiten und narrativer Verweisstrategien

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Jana Zündel

Abstract

Das Serienintro (auch Titelsequenz) hebt als ästhetisch auffällige Schwelle eine Episode aus dem Fernsehprogramm hervor und gibt sich als Zugang zur seriellen Diegese. So ist die zeitgenössische Titelsequenz zu einer Kunstform geworden, die oftmals ikonische oder kinematografische Bilder aufgreift. Diese bis zu zwei Minuten langen Vorspanne, die vielschichtige Funktionen erfüllen, werden mittlerweile häufig besprochen. Wenig Aufmerksamkeit kommt dagegen dem minimalistischen Gegenstück zu, den nur wenige Sekunden andauernden Intros, die auf den ersten Blick ‚nur‘ den Serientitel einblenden. Diese Titelkarten sind ein Produkt der beschränkten Sendezeit im Fernsehen. Inwiefern unterscheiden sie sich von Vorspannen in der Art und Weise, wie sie auf ihren Referenztext verweisen? Der Beitrag untersucht das formale und funktionale Gefälle zwischen Vorspann und Titelkarte, und diskutiert die ästhetischen und narrativen Möglichkeiten des ‚kleinen‘ Intros.

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