Musikfernsehen im Musikvideo. Zur Medienkritik von Mr. MTV (2014)

##plugins.themes.bootstrap3.article.main##

Simon Rehbach

Abstract

Insbesondere Darstellungen von TV-Apparaten zeigen, dass im Musikvideo oftmals der Verbreitungsort des eigenen Werks zu sehen ist. Wie der Beitrag schildert, stellen Clips bis heute verschiedene Distributionswege zur Schau. Sie reflektieren ihren Wandel in Aufnahmen neuer computerbasierter Abspielsysteme, verweisen allerdings weiterhin auch auf das Musikfernsehen. Am Beispiel des konsum- und gesellschaftskritischen Werks Mr. MTV (2014) der Band Nothing More wird erläutert, dass das Musikvideo neben einer positiven eine negative Haltung gegenüber Medien vermitteln kann. Seit der Entstehung von Online-Portalen treten immer mehr Sänger_innen und Bands in Erscheinung, die ihre Clips nicht auf TV-Sendern veröffentlichen. Wie Mr. MTV anschaulich macht, können durch diese Entwicklung Vorbehalte gegenüber dem Musikfernsehen drastischer formuliert werden. Doch die Kritik des Musikvideos reflektiert weder den Wandel des Verbreitungsmediums noch den eigenen Distributionsort im Internet.

##plugins.themes.bootstrap3.article.details##

Rubrik
Artikel