Macht und Repräsentation. Zur filmischen Darstellung queerer Körper- und Sexualitätskonzepte

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Lioba Schlösser

Abstract

Biologisches bzw. anatomisches und soziales Geschlecht werden im gendertheoretischen Kontext als isoliert betrachtbare, vollständig konstruierte Konzepte begriffen. Filme, die Ideen alternativer, nonbinärer und nicht-heteronormativer Geschlechtlichkeit thematisieren, nutzen neben queeren Blickkonzepten auch deutlich erkennbare dramaturgische Mittel innerhalb der Mise-en-scène, um diesen Konzepten gerecht zu werden. Allerdings sind diese Stilmittel nicht obligatorisch und können scheitern oder gänzlich fehlen. Diese Momente sollen werkimmanent an den Spielfilmen The Danish Girl (2015), Mein Leben in Rosarot (1997) und Mein Sommer mit Mario (2009) untersucht werden. Sowohl die filmische Inszenierung im Sinne der Mise-en-scène als auch die blickdramaturgische Darstellung queerer Charaktere wird dazu analysiert und zu queeren und normativen filmtheoretischen Blickkonzepten diskursiviert. Es gilt herauszustellen, inwieweit eine (hetero)normative Inszenierung queerer Charaktere, ihrer Körper und ihrer Sexualität stattfindet und mit welchen Inszenierungstechniken sie überwunden werden können.

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