„Die entscheidenden in- und ausländischen Filme müssten gezeigt werden.“ Die Präsentation von Filmen bei der documenta (1955)

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Torben Bunzenthal

Abstract

Die regelmäßig in Kassel stattfindende documenta versteht sich als eine der weltweit wichtigsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Bereits bei der ersten documenta 1955 war ein Filmprogramm Bestandteil der Ausstellung - ein Aspekt, der jedoch schnell in Vergessenheit geriet. Das Filmprogramm unter dem Titel „Film – Dokumente aus 40 Jahren“ war von den Kuratoren als Ergänzung zu den Werken der Bildenden Kunst vorgesehen. Dabei war eine Präsentation von Filmen in Kunstausstellungen und Museen zum damaligen Zeitpunkt nicht selbstverständlich. Der Beitrag greift auf Quellen unterschiedlicher Kasseler Archive zurück, die einen Einblick in die Entstehung und Rezeption des Filmprogramms ermöglichen. Ein Hauptfokus liegt auf der Frage, welches Verhältnis die vorgeführten Filme zu den übrigen während der documenta präsentierten Kunstgattungen hatten. 

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